Filmisches Portrait des Malers Rudolf Kortokraks.
Ohne festen Wohnsitz reist der gesundheitlich angeschlagene Kortokraks immer noch quer durch Europa. Die Hotels, in denen er verweilt, dienen Ihm dabei nicht nur als Wohnort, sondern auch als Atelier. So entstehen Städteportraits, Menschenbilder, Landschaften in Hülle und Fülle. Dabei wird der 83-jährige Künstler ständig von der gleichen Angst verfolgt: daß sein gesamtes Werk, nach seinem Ableben auf dem Sperrmüll landet…
Regie & Buch: Petra Hinterberger
Fertigstellung Mai 2012.
Neue Kinotermine “Das Verlorene Paradies”:
Haus für Wirtschaft, Arbeit und Bildung, Tamsweg
11.03.2010 19:30 Uhr
(in Anwesenheit der Regisseurin)
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Künstler und Wissenschafter in der TriBühne von Bgm Heinz Schaden ausgezeichnet
Mi, 16. Dezember 2009
Mit einer Feier in der TriBühne Lehen hat der Kulturfonds der Stadt Salzburg am 15. Dezember die Verleihung der Preise für herausragende und innovative Arbeiten auf den Gebieten der Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung begangen.
Bürgermeister Heinz Schaden, Vorsitzender des Kulturfonds-Kuratoriums: „Kultur und Kulturschaffen sind für unsere Stadt zentrale Themen. Sie geben Salzburg sein unverwechselbares Profil und sind Grundlage für den weltweit hervorragenden Ruf. Ebenso sind innovatives Denken und Engagement wichtige Kräfte, wenn es um die Fortentwicklung der Wissenschaft geht. Gerade auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung ist es mir ein spezielles Anliegen, durch ein Klima der Ermöglichung für den Fortbestand und die Weiterentwicklung dieser Bereiche zu sorgen – und jenen Menschen, die sich für diese Entwicklung engagieren, für ihre unverzichtbare Arbeit zu danken.“
Der Internationale Hauptpreis für Kunst ging heuer an den Salzburger Schriftsteller Walter Kappacher, der für sein literarisches Werk vor wenigen Wochen auch mit dem renommierten Büchner-Preis ausgezeichnet worden war. Der Internationale Preis für Wissenschaft und Forschung wurde dieses Jahr zwei Mal vergeben, und zwar an die Molekularbiologin und Allergieforscherin Fatima Ferreira-Briza und den Biochemiker Robert Schwarzenbacher. Beide lehren und forschen mit internationalem Erfolg an der Universität Salzburg. Den Anerkennungspreis für sein Lebenswerk, nämlich das unerschöpfliche und erfolgreiche Engagement für die innovative Entwicklung der Kultur in Salzburg, erhielt Alfred Winter.
Mit Förderpreisen in der Sparte Kunst und Kultur wurden Onur Bakis für sein HipHop-Jugendprojekt „Doyobe“ und die Filmemacherin Petra Hinterberger prämiert, der Förderpreis für Wissenschaft ging an die Krebsforscherin Cornelia Kronberger. Für das ganzheitlich musische Frühförderprojekt „Little Amadeus“ wurde der Salzburger Chorverband mit dem Kinder/Jugend-Preis ausgezeichnet.
Als „Manifestation für Aufbruch und Entwicklung“ ist auch der Umstand zu sehen, dass die Feier zur Vergabe der Kulturfondspreise heuer in neuem Rahmen und erstmals in der TriBühne Lehen stattgefunden hat. ORF-Kulturredakteur Hannes Eichmann führte durch den Abend, der junge Salzburger Akkordeonist Hannes Steiner und sein Ensemble „Die Resonanz“ sorgten für den fröhlich-festlichen musikalischen Rahmen und drei junge „Doyobe“-Tänzer mit einer Breakdance-Show für Furore.
Gespeist wird die Vergabe von Preisen und Förderungen aus den Zinserträgen des Kulturfondskapitals. Rund 100.000 Euro stehen jährlich zur Verfügung, ergänzt durch Sponsorenbeiträge. Die Internationalen Hauptpreise und der Preis für das Lebenswerk sind mit je 10.000 Euro dotiert, Förderpreise und der Preis für ein Kinder/Jugendprojekt mit je 3.000 Euro. Weitere Mittel aus dem Fonds fließen großteils in Arbeitsstipendien und Tourneezuschüsse, 2009 in der Höhe von 66.000 Euro.
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Neue Kinotermine:
Cinema Paradiso, St.Pölten 16.11.09, 20.00 Uhr + 17.11.09, 15.00 Uhr
Im Anschluss Diskussion mit Petra Hinterberger (Regisseurin), Dr. Stefan Frühwald (ärztliche Leitung d. PsychoSozialen Dienstes der Caritas St. Pölten) , in Kooperation mit Caritas St. Pölten
Cinema Paradiso, St.Pölten 17. + 23.11.09, 9.00 Uhr, Schultermine mit anschließender ExpertInnen-Diskussion, Anmeldung unter schule@cinema-paradiso.at, 02742 / 343 21 mit jeder SchülerInnenzahl möglich.
DAS KINO, Salzburg, 07.10 um 18:45 Uhr (in Anwesenheit Regisseurin,
Prim. Reinhold Fartacek und Protagonisten)
und 24.10 - 06.11.2009 17:00 Uhr
Filmfestival Das Zentrum, Radstadt Österreich
05.11.2009 20:00 Uhr
Meixnerhaus, Kaprun Salzburg
18.11.2009 19:30 Uhr
HTBL, Saalfelden Salzburg
19.11.2009 19:30 Uhr
Handelwirtsaal, Lend
24.11.2009 19:30 Uhr
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AKTUELLE KINOTERMINE 2009 "DAS VERLORENE PARADIES"
| 9./12./13./14. 01. 2010 |
Salzburg, ARGEkultur, Blaue Hunde Horror Show
eine Kooperation von cieLaroque/helene weinzierl und Blaue Hunde/Wolf Junger
in Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg |
| 25./26.11.2009 |
Salzburg, ARGEkultur,
habibi problem |
| 17./18.11.2009 |
Wien, KosmosTheater, festival tanzwut,
habibi problem |
| 20.10.2009 |
Iquique/Chile, 3rd international Festival of Theatre and Dance ANTIFAZ/FINTDAZ, habibi problem und variations on a basic theme |
| 19.10.2009 |
Arica/Chile, FINTDAZ Festival, variations on a basic theme |
| 15.10.2009 |
Chile, FINTDAZ Festival, variations on a basic theme |
| 14.10.2009 |
Calama/Chile, FINTDAZ Festival, variations on a basic theme |
| 12.10.2009 |
Iquique/Chile, FINTDAZ Festival, habibi problem |
| 11.10.2009 |
Iquique/Chile, FINTDAZ Festival, variations on a basic theme |
| 10./11.07.2009 |
Erlangen, Markgraftheater, ARENA Festival,
habibi problem |
| 17.06.2009 |
St. Pölten, Festspielhaus, Österreich tanzt,
habibi problem |
| 03.04.2009 |
Salzburg, ARGEkultur, per.form<d>ance tanzimpulse Festival,
BEAT it (Coachingprojekt Juraj Korec und Erich Rudolf, members of cieLaroque) |
| 03.04.2009 |
Salzburg, ARGEkultur, per.form<d>ance tanzimpulse Festival,
variations on a basic theme |
| 31.01.2009 |
Bonn, Theater im Ballsaal, habibi problem |
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HABIBI PROBLEM
Endlich ist es so weit. Der neue Dokumentarfilm ”Das verlorene Paradies” von Petra Hinterberger ist fertig gestellt. Die FILMPREMIERE findet am 3. April, um 20 Uhr im DAS KINO in Salzburg statt. (Bitte Karten im DAS KINO reservieren!) Der Film läuft bis einschließlich 20. April im Programm.
mehr Informationen unter dasverloreneparadies.at

FILMBESCHREIBUNG
„Ich habe mir gedacht: ich habe keine Angst vor dem Tod, ich habe Angst vor dem Leben. Bevor ich noch mal einsam bin, schieße ich mir eine Kugel in den Kopf.“ Als Martin seine suizidalen Gedanken im Büro, nachts im Steinbruch, ausspricht, hat er den Zuschauer bereits tief mit hinein genommen in seine Gefühlswelt, in der er keinen Raum mehr für sich findet. Mit großer Offenheit rekonstruiert der 31-jährige Bergbauingenieur gemeinsam mit dem Filmteam die Verdichtung emotionaler Isolation, die dazu geführt hat, dass er sich aller vorhandenen Werkzeuge bediente, sein Leben zu beenden. Doch selbst der Sturz aus dem zweiten Stock führt nicht zum verzweifelt herbei gesehnten Ende. Martin überlebt. Dass er der Kamera heute ohne Sentimentalität aber mit gefasster Emotion begegnet, seine Geschichte nach spielt und doch nicht spielt, ist das Ergebnis einer langen, lückenlosen Therapie, die ihn bis heute begleitet. Verändert hat sie seine Wirklichkeit nicht, verändert hat sie den Zugang zu ihr. Das spiegelt auch die Bildsprache des Films wider. Sie beschönigt nicht, sie zeichnet den Grenzgang zwischen Dunkel und Licht nach. Ein konsequenter Blick in jenen Teil seelischer Wirklichkeit, wo der Wunsch zu leben keine Selbstverständlichkeit (mehr) ist. Dramaturgisch sensibel integriert der Film Erfahrungen begleitender Ärzte und Psychologen, zeigt Erfahrungen aus der Suizidprävention auf, gibt aber auch Bruchstellen kontinuierlicher, rechtzeitiger Einflussnahme Raum. Raum für Philipp. Eine Amateurkamera verfolgt einen Buben, der seinem schauspielerischen Witz freien Lauf lässt. Wenig später zeigen die Filmaufnahmen ein Gesicht, das die Kamera ohne ein Lächeln fixiert. Eines Tages kann der talentierte Schüler eine einfache Aufgabe nicht mehr lösen, rekonstruiert seine Mutter den Beginn eines langen Abschieds. Nach zwölf Jahren Schizophrenie findet Philipp auch in den Zuwendungen der Familie keinen Halt mehr. Die gesellschaftlichen Netze sind weitmaschig. Dem Lehrerehepaar gelingt es nicht mehr, ihn aufzufangen. Im berührenden Dialog mit den Eltern nähert sich Das verlorene Paradies dem Suizid des 22-jährigen Philipp an: Schmerz und Zweifel, Auflehnung und Zustimmung - Gefühle, die ihren Platz suchen, den sie in unserer Gesellschaft oft nicht haben (dürfen).
Filmmusik
Die Filmmusik von “Das verlorene Paradies” hat Christoph Burgstaller komponiert, der seit vielen Jahren als Sounddesigner und Tonmeister mit Petra Hinterberger zusammenarbeitet.
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“habibi problem” erzählt die Geschichte zweier homosexueller Jugendlicher aus dem Iran
Petra Hinterberger und Markus Huber von Zenofilm gestalteten das aufwendige Video zu diesem sehr gelungenen Stück von Helene Weinzierl.
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Der letzte Kurzfilm von Markus Huber ist in nächster Zeit auf folgenden Filmfesttivals eingeladen.
“Ich erzähl dir von mir” von Petra Hinterberger als auch “Work Out” wurden am ersten Tag des Salzburger FIlms gezeigt.







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mehr informationen unter www.dasverloreneparadies.at
Petra Hinterberger dreht gerade ihren neuen Dokumentarfilm “Das verlorene Paradies”.
“Vor allem aber hat es einen tiefen Eindruck in mir hinterlassen
wie wenig Wert unsere Gesellschaft der Rettung jener beimisst
die so verzweifelt sind, dass sie ihr Leben beenden wollen.” (Kay Redfield Jamison)
Der Film “Das verlorene Paradies” thematisiert anhand von zwei individuellen Lebensgeschichten das Tabuthema Suizid. Ein Protagonist hat einen ernsthaften Suizid, der letal enden hätte sollen, durch Zufall überlebt. Er schildert was in ihm vorgegangen ist, was ihn bewegt hat, diesen entscheidenden Schritt zu tun und wie es ihm heute damit geht. Ein anderer Protagonist hat seinen Suizid nicht überlebt. Seine Familie erzählt von seiner Lebensgeschichte, die geprägt war durch grosses Leid bedingt durch eine psychische Erkrankung.

CREDITS: Buch & Regie: Petra Hinterberger / Kamera: Markus Stoffel / Ton: Michael Hossbach Kameraassistenz: Heimo Ptak / Produktionsleitung: Robert Schwarzbauer / Produktion: zenofilm, Fertigstellung: Dezember 2008 / Format: HDV 90 Min
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