LENNOX

REGIE, SCHNITT: Petra Hinterberger
KAMERA: JOHANNES KALTENHAUSER
A: 2016, 1920 HD, Farbe
Länge: 73 Min, Bild: 16:9
Deutsch / Englisch mit UT

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Fünf Menschen erzählen offen über ihre Heroinsucht: Sie schildern Erfahrungen in der Jugend, die geprägt waren vom Gefühl des „Nicht-dazu-gehörens“, von Wut, Ohnmacht, Verlust, mangelndem Selbstwert und übermäßiger Rücksichtnahme auf das Leid anderer, von Verwahrlosung oder Missbrauch. Sie erzählen über das Schlittern in die Abhängigkeit, nicht selten begleitet von anderen Suchtsubstanzen, und über den viel verheißenden Rausch, der zuverlässig süßes Vergessen, Geborgenheit und innere Wärme beschert und in einen Zustand versetzt, in dem man den Problemen des Lebens für kurze Zeit entkommt und der dieses erst erträglich macht.

Alle fünf blicken auch auf die leidvollen Folgen der Sucht: die Unfreiheit, die durch die Abhängigkeit entsteht, der Stress der Beschaffung, die Aktivierung nicht vermuteter krimineller Energien, die zerstörerische Kraft und das Stigma, welches einem Heroinsüchtigen anhaftet.

Letztlich kommen aber auch Lösungsansätze zur Sprache: Vom Bewusstmachen des Problems und dem Entschluss, zu leben, bis zum Annehmen von Hilfen: Eine davon die Substitution, die einen Weg in die Freiheit weist.

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